Charta für Holz 2.0 im Dialog

Referenten

Hans-Joachim Fuchtel

Parlamentarischer Staatssekretär für Ernährung und Landwirtschaft

  • VITA

    • Geboren am 13. Februar 1952 in Sulz am Neckar; evangelisch-lutherisch; vier Kinder.
    • Grundschule in Eutingen im Gäu, Abitur in Nagold. Studium der Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen, zweites juristisches Staatsexamen 1979 bis 1980.
    • Höherer Verwaltungsdienst des Landes Baden-Württemberg, zuletzt Parlamentsrat, vom Landtag abgeordnet zur CDU-Landtagsfraktion als Parlamentarischer Berater des Fraktionsvorsitzenden Erwin Teufel. Seit 1992 Rechtsanwalt in Nagold. Seit der Berufung zum Parlamentarischen Staatssekretär ruht die Rechtsanwaltstätigkeit.
    • 1975 bis 1987 Stadtrat in Altensteig, mehrere Jahre 1. Bürgermeister-Stellvertreter.
    • Mitglied des Bundestages seit 1987.
    • Ehrenpräsident der THW-Bundesvereinigung Deutschlands e.V., Vorsitzender des Blasmusik-Kreisverbandes Calw, Mitglied des Vereins „Freunde der Bauwagen Kreis Calw“, Mitglied Vorstand Internationales Forum Bad Liebenzell (ehrenamtlich).
    • Von 2009 bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales; seit November 2011 Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung.
    • Dezember 2013 bis März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, seit März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär für Ernährung und Landwirtschaft.

Ursula Heinen-Esser

Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

  • VITA

    Die deutsche Politikerin Ursula Heinen-Esser trat 1983 der CDU bei. Das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln schloss sie 1990 mit dem Diplom ab. Anschließend arbeitete sie bis 1994 als Redakteurin einer Wirtschaftszeitung in Köln. Ursula Heinen-Esser begann ihre politische Karriere 1994 in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Zunächst war sie als Abteilungsleiterin für Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik tätig. Weitere Stationen führten sie als Mitglied an den Deutschen Bundestag, dem sie von 1998 bis 2013 angehörte. Während dieser Zeit war sie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit parlamentarische Staatssekretärin. 2014 wechselte sie in die Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfälle. Von 2016 bis 2018 hatte sie in der Bundesgesellschaft für Endlagerung den Vorsitz der Geschäftsführung inne. Seit 2018 ist sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Zeitgleich übt sie Funktionen in Vereinen und Stiftungen aus.

     

    Foto: Anke Jacob

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber

Klimaforscher, Gründer und Direktor a.D. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

  • VITA

    Hans Joachim Schellnhuber studierte Physik und Mathematik und promovierte an der Universität Regensburg, Postdoc am Institute for Theoretical Physics, Santa Barbara; Ordentliche Professuren an den Universitäten Oldenburg und Potsdam, sowie an der University of East Anglia, Norwich. Zahlreiche Gastprofessuren (u.a. University of California, Santa Cruz; Oxford University; Santa Fe Institute). Als Gründungsdirektor leitete er das PIK von 1991 bis 2018. Von 2001 bis 2005 war er zudem Research Director des Tyndall Centre for Climate Change Research in Großbritannien. Er ist Mitglied der Deutschen Nationalakademie Leopoldina, der US National Academy of Sciences, der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, der Academia Europaea, der Akademie von Athen und mehrerer anderer Gelehrtengesellschaften. Er erhielt, unter anderem, den Deutschen Umweltpreis (2007), den Volvo Umweltpreis (2011) sowie den Blue Planet Prize (2017). Im Sommer 2019 wurde er zudem mit einer Gastprofessur an der renommierten chinesischen Tsinghua-Universität geehrt.Er fungierte als wissenschaftlicher Berater für eine Vielzahl führender Politiker und Religionsvertreter, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Papst Franziskus. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) seit dessen Gründung im Jahr 1992. Darüber hinaus trug er in unterschiedlicher Weise zur Arbeit des Weltklimarates (IPCC) bei, der 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Für seine Leistungen ernannte Queen Elizabeth II Schellnhuber zum Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (2004). Ebenso wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg (2008), dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2011) sowie dem japanischen Orden der Aufgehenden Sonne am Band (2020) ausgezeichnet.

     

    Foto: PIK/Karkow, 2020

Norbert Lins

Mitglied des Europäischen Parlaments

  • VITA

    Norbert Lins ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört dort der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) an. Seit 2019 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Da er als Landwirtssohn in Danketsweiler im Landkreis Ravensburg aufgewachsen ist, hat er eine große Wertschätzung für Landwirtinnen und Landwirte und ihm liegt deren Arbeit sehr am Herzen. Daneben zählt zu seinen Tätigkeiten im Europäischen Parlament auch die Arbeit im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Außerdem ist er ein Mitglied der Delegation zu den EFTA-Staaten (Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein), sowie der Mexiko-Delegation. Er engagiert sich vor allem für die Themen wie Verkehr, Agrarförderung, Artenvielfalt oder schnelles Internet für den ländlichen Raum ein. Seine Devise ist wirksame, aber umsetzbare und verhältnismäßige Regeln zu schaffen.

Dr. Eva-Ursula Müller

Leiterin der Abteilung Wald, Nachhaltigkeit und Nachwachsende Rohstoffe im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

  • VITA

    Dr. Müller ist seit April 2019 Leiterin der Abteilung „Wald, Nachhaltigkeit, Nachwachsende Rohstoffe" im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Sie blickt auf über 35 Jahre Berufserfahrung im internationalen Forstwesen zurück, mit einer Schwerpunktsetzung auf Forstpolitik und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Waldressourcen. Von 2004 bis 2018 arbeitete sie in verschiedenen Führungspositionen mit zunehmendem Verantwortungsbereich bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom. Als Leiterin der Abteilung „Forstpolitik und Forstressourcen“ war sie für alle Ergebnisse, Programme und Maßnahmen der FAO auf fachlicher Ebene im Forstbereich verantwortlich. Vor ihrer Arbeit bei der FAO war Dr. Müller von 2001 bis 2004 stellvertretende Leiterin der Abteilung „Aufforstung und Waldbewirtschaftung“ bei der Internationalen Tropenholzorganisation (ITTO) mit Sitz in Japan. Im Rahmen dieser Tätigkeit beaufsichtigte und leitete sie etwa bis zu 100 Projekte, unterstützte den Internationalen Tropenholzrat bei der Festlegung von Strategien, Maßnahmen und Bereichen, in denen die Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Tropenwäldern gestärkt werden könnte, und unterstütze die Umsetzung des Richtlinienprogramms der Organisation im Bereich Aufforstung und Forstwirtschaft. In ihrer fast elfjährigen Tätigkeit bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Costa Rica stärkte sie nationale Initiativen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Waldressourcen durch technische Unterstützung lokaler Forstorganisationen, Fortbildungsmaßnahmen für Fachkräfte vor Ort und die Förderung politischer Maßnahmen; sie setzte sich für strategische Bündnisse von Interessenvertretern ein, einschließlich öffentlicher und privatwirtschaftlicher Organisationen für Forstwirtschaft und den Schutz der Artenvielfalt, Nichtregierungsorganisationen und wissenschaftlicher Einrichtungen; sie verbesserte den Wissenstransfer und die Beratungsleistungen von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen auf regionaler und nationaler Ebene; und sie unterstützte Universitäten vor Ort bei der angewandten Forschung und der Verbesserung der Lehrpläne im Fach Forstwissenschaften. In diesem Zeitraum gründete sie ein Forschungszentrum zu Baumsaatgut an einer nationalen Universität und führte gleichzeitig im Rahmen ihres PhD Forschungsarbeiten zu Keimfähigkeit und Lagerung von Saatgut autochthoner Baumarten durch. Zuvor arbeitete sie für CARE International in Ruanda, wo sie ein Forstwirtschaftsprojekt umsetzte, sowie als Beraterin beim World Agroforestry Centre (ICRAF) in Nairobi, Kenia. Dr. Müller hat einen Bachelorabschluss (BSc) in Biologie und Chemie von der Universität Heidelberg, einen Masterabschluss (MSc) in Forstwissenschaften von der Yale University in den USA, und hat als Dr. rer. nat. ihre Promotion an der Universität Hamburg abgeschlossen (PhD).

     

    Foto: BMEL

Ministerialdirigent Hubert Kaiser

Abteilungsleiter, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

  • VITA

    • Geboren am 24. Februar 1956 in Kaarst
    • Seit 2018: Leiter der Abteilung Forsten-Naturschutz im MULNV (zgl. Leiter der Landesforstverwaltung Nordrhein-Westfalen)
    • Seit 2011: Zusätzlich stv. Leiter der Abteilung Naturschutz-Forsten im MKULNV sowie Leiter der Landesforstverwaltung Nordrhein-Westfalen
    • Seit 2009: Referatsleiter im MUNLV/MKULNV Haushalts- und Querschnittsangelegenheiten, Naturschutzgroßprojekte, EU-Projekte im Naturschutz
    • 2007-2009: Waldbaureferent im MUNLV
    • 1990-2007: Leiter des Forstamts Mönchengladbach der Landwirtschaftskammer Rheinland als Landesbeauftragter
    • 1987-1990: Dezernent für Privat- und Kommunalwaldbetreuung sowie Hoheitsangelegenheiten im Forstamt Mönchengladbach der Landwirtschaftskammer Rheinland als Landesbeauftragter
    • 1983-1987: Hilfsreferent für Waldarbeitertarife und Waldarbeit im MELF/MURL
    • 1982-1983: Dezernent für Privat- und Kommunalwaldbetreuung sowie Hoheitsangelegenheiten im Staatlichen Forstamt Wesel
    • 1980-1982: Referendariat in Nordrhein-Westfalen
    • 1976-1980: Studium der Forstwissenschaften in Göttingen

Jean-Marie Lejeune

Deputy Head of Forest Enterprises and Wood-based Industries Office, French Ministry of Agriculture and Food

  • VITA

    • 2012-2021 Assistent des Leiters des Büros für Forst- und Holzwirtschaft in der Generaldirektion für die wirtschaftliche und ökologische Leistung von Unternehmen des Landwirtschaftsministeriums, Leiter der Abteilung "Ressourcenstudien - Mobilisierung - Holzverarbeitung".
    • 2006-2011 Missionsleiter im Büro für forstwirtschaftliche Investitionen der Generaldirektion für Landwirtschafts-, Agrar- und Territorialpolitik des Landwirtschaftsministeriums
    • 2003-2005 Leiter der regionalen Abteilung für Forst- und Holzwirtschaft der Regionaldirektion für Ernährung, Landwirtschaft und Forstwirtschaft der Region Poitou-Charentes
    • 1992-2002 Verantwortlich für die vorgelagerten Bereiche der Forst- und Holzwirtschaft bei der Regionaldirektion für Land- und Forstwirtschaft des Elsass
    • 1975-1991 Verschiedene Führungspositionen im Staatlichen Forstamt (Office National des Forêts) in Lothringen

Anton Andersson

Berater für EU- und internationale Forstpolitik im schwedischen Ministerium für Unternehmen und Innovation

  • VITA

    • Seit 2019: Berater für EU- und internationale Forstpolitik im schwedischen Ministerium für Unternehmen und Innovation
    • 2018-2019: Agrarattaché an der Ständigen Vertretung Schwedens bei der Europäischen Union
    • 2016-2018: EU-Koordinator im schwedischen Ministerium für Unternehmen und Innovation
    • 2014-2016: Referent, EU-Agrar- und Fischereipolitik, in der Ständigen Vertretung Schwedens bei der Europäischen Union
    • 2012-2014: Universität Uppsala, Schweden: Studium Politikwissenschaften, Master

DI Dr. Georg Rappold

MBA, Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

  • VITA

    • 2020-aktuell: Leiter Geschäftsfeld Holzbasierte Wertschöpfungskette Im Mittelpunkt des Geschäftsfeldes steht die Forcierung der stofflichen und energetischen Holzverwendung im Sinne eines nachhaltigen, bioökonomiebasierten Gesellschafts- und Wirtschaftssystems
    • 2018-aktuell: Büro der Direktionsleitung „Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit“, Strategische Planungs- und Steuerungsaufgaben der Sektion (Wirkungsorientierte Verwaltungsführung) sowie strategische Angelegenheiten der nationalen und internationalen Wald-, Holz-, Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik
    • 2015-2017: Leiter der Stabstelle für Strategie, Wirkungscontrolling und Kommunikation Strategische Angelegenheiten der nationalen und internationalen Wald- und Nachhaltigkeitspolitik, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Wissenschaft und Forschung; Beauftragter für Wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WOV)
    • 2001-2015: Nationaler Experte für nationale und internationale Wald- und Nachhaltigkeitspolitik, Vertretung Österreichs in unterschiedlichen europäischen, internationalen und multilateralen Gremien und Prozessen (EU, UN, FAO, UNECE, etc)
    • 2001-2015: Leiter des Sekretariats „Österreichischer Walddialog“ Partizipative Politikformulierung und -umsetzung zum Themenbereich Wald; Good Governance; Interessenausgleich; Österreichische Waldstrategie 2020+.
    • 1999-2001: European Forest Institute, Finnland: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forest Policy Analysis
    • 1997-1999: Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft: Projektassistent – Bürgerbeteiligung in der Politikformulierung und Politikumsetzung


    Ausbildung:
    • 2014-2016: Master of Business Administration (MBA), Universität Salzburg
    • 2013-2015: Lehrgang für Führungskräfte, Wien
    • 2003: Staatsprüfung für den leitenden Forstdienst, Wien
    • 1998-2001: Doktoratsstudium an der Universität für Bodenkultur, Wien
    • 1991 - 1997: Studium der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur, Wien
    • 1985 - 1990: Höhere Technische Bundeslehranstalt für Elektrotechnik, Graz

Christian Holzleitner

Referatsleiter des Bereichs Landnutzung und Innovationsfinanzierung (CLIMA.C.3) der Europäischen Kommission, Brüssel

  • VITA

    Christian Holzleitner ist derzeit Referatsleiter für Innovation und Landnutzung bei der Generaldirektion Klimapolitik der Europäischen Kommission. Zuvor war er als Assistent des Generaldirektors für Klimapolitik in allen Fragen der EU- und internationalen Klimapolitik tätig und bei der Generaldirektion Wettbewerb zuständig für staatliche Beihilfen für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse im Post-, Verkehrs- und Gesundheitssektor. Vor seiner Tätigkeit bei der Europäischen Kommission, arbeitete Christian Holzleitner als Senior Manager bei KPMG Deutschland bei internationalen Verrechnungspreisen. Christian Holzleitner ist Ökonom und promovierte an der Universität Linz (Österreich).

Lena Ek

Vorstandsvorsitzende des Netzwerks für Forschung und Innovation in Forstwirtschaft, Holzindustrie, Zellstoff- und Papierindustrie (FTP), Brüssel

  • VITA

    • * 1958, vier Kinder, lebt in Valdemarsvik (SE)
    Berufliche Stationen
    • Seit Mär 2018: Vorstandsvorsitzende des Forschungsprogramms Mistra Geopolitics
    • Seit Jan 2018: Mitglied der Royal Swedish Academy of Agriculture and Forestry
    • Seit Nov 2016: Mitglied und Vorsitzende der Abteilung VIII Forsttechnik der Royal Swedish Academy of Engineering Sciences (IVA)
    • Seit April 2016: Vorstandsvorsitzende des Netzwerks für Forschung und Innovation in Forstwirtschaft, Holzindustrie, Zellstoff- und Papierindustrie (FTP)
    • Seit Mai 2015: Vorstandsvorsitzende der Waldbesitzer- und Forstindustrie-Gruppe Södra Skogsägarna ekonomisk förening
    • Dez 2016-2018: Koordinatorin für European Spallation Source (ESS)
    • Mai 2016-2017: Vorstandsmitglied der Universität Göteborg
    • Juli 2015-2016: Sonderbeauftragte des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten
    • Okt 2014-Jul 2015: Mitglied des Schwedischen Parlaments
    • Okt 2014-Mai 2015: Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft im Schwedischen Parlament
    • Sep 2011-Okt 2014: Ministerin für Umwelt
    • 2009-2011: Vorstandsmitglied des Royal Institute of Technology
    • 2004-2011: Mitglied des Europäischen Parlaments
    • Seit 1998: Mitglied des nationalen Vorstands und des Exekutivkommitees der Zentrumspartei
    Ausbildung
    • 1978-1985: Jura Studium (LL.M.), Universität Lund, Schweden
    Auszeichnungen
    • Ehrendoktortitel der Technischen Universität Lund

Silvia Melegari

Generalsekretärin der Europäischen Organisation der Sägewerke (EOS) und des Europäischen Verbands der Europäischen Holzindustrie  (CEI-Bois), Brüssel

  • VITA

    Silvia Melegari wurde am 14. September 2020 zur Generalsekretärin des Verbands der Europäischen Holzindustrie (CEI-Bois) und der Europäischen Organisation der Sägewerksindustrie (EOS) ernannt. Sie arbeitet seit 2015 für EOS und setzt sich für die Interessen der europäischen Holzindustrie ein. Nach ihrem Studium an der juristischen Fakultät der Universität Modena, welches sie mit einer Spezialisierung auf die politischen Beziehungen zwischen Staat und katholischer Kirche abschloss, erwarb Melegari einen Master in Advanced European Studies am European College in Parma. Zuvor arbeitete sie als Referentin für Umwelt und Forschung für die European Panel Federation (EPF). nSilvia Melegari verfügt über eine umfangreiche Expertise in der Förderung von Holz als ökologischem und nachhaltigem Material sowie in europäischen Angelegenheiten und damit verbundenen Maßnahmen der Interessensvertretung.

Dr. Marc Palahi

Direktor des Europäischen Forstinstituts (EFI), Joensuu, Finnland

  • VITA

    Marc Palahí ist ein führender Experte für Wälder und globalen Wandel mit einer neuen Vision der transformativen Rolle, die Wälder bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Entwicklung einer zirkulären Bioökonomie spielen können. Er ist seit 2015 Direktor des Europäischen Forstinstituts (EFI) und hat dessen Entwicklung zu einer paneuropäischen Plattform für Wissenschaft und Politik vorangetrieben und arbeitet daran, Wissen und Handeln an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft miteinander zu verbinden. Marc Palahí hat einen Doktortitel in Forstwirtschaft und Ökonomie und seine Arbeit, die in Nature und anderen hochrangigen Fachzeitschriften veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf die Entwicklung einer nachhaltigen zirkulären Bioökonomie, die im Einklang mit der Natur gedeiht. Marc Palahí leitet die Circular Bioeconomy Alliance, die von seiner königlichen Hoheit, dem Prince of Wales, im Rahmen seiner Sustainable Markets Initiative gegründet wurde.

     

    Foto: Johanna Kokkola/Salama Visual

Angela Elis

Moderatorin

  • VITA
    Angela Elis - geboren in Leipzig - ist bekannt als Moderatorin bei ARD, ZDF und 3sat sowie als freie Moderatorin im Bereich Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Seit vielen Jahren gehören verschiedene Bundes- und Landesministerien zu ihren Kunden; außerdem moderiert sie den jährlichen Bundeskongress für „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ und die Zukunftsforen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Vor Mikrofon und Kamera oder auf der Bühne agiert sie geistreich, humorvoll und hoch professionell und wird deshalb von ihren Auftraggebern als Bereicherung sehr geschätzt. Zudem ist sie qualifiziert und zertifiziert als „Systemischer Coach“ von der ISCO-Akademie (anerkannt vom DBVC) und als „Business- und Resilienzcoach“ von der HBT-Akademie (anerkannt vom DVWO für geprüfte und ausgezeichnete Fach-Qualität). Ihre Themen im Coaching, Medientraining oder Workshop sind vor allem wirksame Kommunikation, überzeugender Auftritt und Resilienz (gesunde Leistungsfähigkeit trotz Stress, Krise und Wandel). Sie studierte in Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main und machte einen Abschluss als „Magister Artium“ in Theologie, Kunstgeschichte und Psychoanalyse. Während ihrer Zeit beim Hessischen Rundfunk war sie auch im ARD-Studio London und absolvierte zudem ein USA-Stipendium des „Arthur-F. Burns Fellowship-Programms“ der IJP. Angela Elis ist ausgebildete Designerin und Pädagogin für Kinder-, Jugend- und Altenarbeit und selber Mutter von zwei Kindern.

     

    Foto: Michael Bader

In Kooperation mit:

Charta für Holz 2.0 im Dialog

Bei der Veranstaltungsreihe steht der konstruktive Austausch mit Stakeholdern rund um aktuelle Fragen der Holzverwendung aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Mittelpunkt. Unter wechselnden Themen mit Bezug zu den Handlungsfeldern der Charta für Holz 2.0 geht es um Wissenstransfer, Meinungsaustausch und die Diskussion von Lösungsansätzen im Kontext Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Wertschöpfung.