Charta für Holz 2.0 im Dialog
Zu Programm und Anmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ohne unsere Wälder und den Einsatz von Holz in der Bioökonomie sind Klimaschutz und Nachhaltigkeit heute nicht denkbar. Ich lade Sie deshalb herzlich ein, am 10. Dezember 2019 unter dem Motto „Klima - Werte - Wandel: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, zu diskutieren. Unsere Charta-Veranstaltung richtet dabei den Blick auf den Beitrag von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu einer biobasierten Wirtschaft. Produkte aus Holz, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, binden CO2 und können energieintensive endliche Materialien wie Beton, Stahl oder Plastik ersetzen.

Bereits heute kommen immer mehr innovative Produkte aus Holz - jenseits der traditionellen Verwendung - in verschiedensten Anwendungsbereichen zum Einsatz, vom Mode- und Kosmetiksektor über den Verpackungsbereich bis hin zum Hochhausbau. Wie kann also der Faktor Holz gewinnbringend für den gesellschaftlichen Durchbruch der Bioökonomie genutzt werden? Welche Hindernisse bestehen? Was sind die Erwartungen und Ansprüche vor allem junger Menschen? Und welche konkreten Schritte müssen wir gemeinsam gehen? Diese und weitere Fragen wollen wir erörtern und Lösungsansätze erarbeiten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie im Dezember mit dabei sind. Uns allen wünsche ich eine erkenntnisreiche Veranstaltung und hoffe, dass sie uns in unseren Anstrengungen für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit ein Stück weiter voranbringen wird.

Ihr Michael Stübgen MdB
Parlamentarischer Staatssekretär
bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Einladung

Klima – Werte – Wandel: Wie wollen wir in Zukunft leben?

im Rahmen der BMEL-Veranstaltungsreihe „Charta für Holz 2.0 im Dialog“

in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung

„Wie wollen wir in Zukunft leben?“ Im Namen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft lade ich Sie ein, dieser hochaktuellen Frage gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung am 10. Dezember im Auditorium Friedrichstraße in Berlin nachzugehen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist seit 2001 das Beratungsgremium der Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit und hat das Thema seitdem zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen gemacht.

Klar ist: der Klimawandel erfordert ein Umdenken, einen Wertewandel. Dieser umfasst politische Rahmenbedingungen ebenso wie eine Veränderung des Lebensstils und Konsumverhaltens. Grüne holzbasierte Produkte können dabei als nachhaltige Alternative zu Produkten aus Plastik, Stahl oder Beton einen wichtigen Beitrag leisten.

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Programm im Überblick

Charta für Holz 2.0 im Dialog

Bei der Veranstaltungsreihe steht der konstruktive Austausch mit Stakeholdern rund um aktuelle Fragen der Holzverwendung aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Mittelpunkt. Unter wechselnden Themen mit Bezug zu den Handlungsfeldern der Charta für Holz 2.0 geht es um Wissenstransfer, Meinungsaustausch und die Diskussion von Lösungsansätzen im Kontext Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Wertschöpfung.

Schon Carl von Carlowitz forderte eine ordentliche Holzwirtschaft, die den Bestand und die Menge an geerntetem Holz abstimmt. Wer heute an Carlowitz erinnert, muss über ihn hinausgehen. Die Berufung auf einen Ahnherrn verpflichtet zur Zukunftsverantwortung. Dank Forschung und Innovation verfügen wir heute über viele Holz-HighTech Innovationen. Diese setzen sich aber nicht von alleine um. Wir brauchen ein Gemeinschaftswerk, um die Ressource Holz zu dem zu machen, was sie sein kann und - denken wir an Klimawandel und Biodiversität und regionale Wirtschaftskreisläufe - am Ende werden muss: zum industriellen Rückgrat einer nachhaltigen Bau- und Wirtschaftsstruktur.

Prof. Dr. Günther Bachmann,
Generalsekretär Rat für Nachhaltige Entwicklung

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