Bauen mit Holz in Stadt und Land

Handlungsfeld

Bauen mit Holz

in Stadt und Land

Wichtige Ziele

  • Steigerung der Holzbauquoten in den verschiedenen Gebäudekategorien
  • Steigerung des Holzeinsatzes in der Gebäudesanierung
  • Abbau der Diskriminierung von Holz in maßgeblichen Vorschriften und Richtlinien.
  • Stärkere Berücksichtigung der Klimaschutzeffekte in Strategien, Programmen, Leitfäden und Richtlinien für das Bauwesen.

Schwerpunkte des Handlungsfeldes

  1. Urbanes Bauen
  2. Holzbaumärkte mit hohem Potenzial
  3. Abbau von Hemmnissen
  4. Klimaschutzwirkung im Bauwesen

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Beiträge des Handlungsfeldes

für

Klimaschutz
Wertschöpfung
Ressourceneffizienz

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Schwerpunkte des Handlungsfeldes

  1. Urbanes Bauen
    • Nachverdichtung und Bauen im Bestand (Aufstockung und Erweiterung)
    • Mehrgeschossiges Bauen
    • Energieeffizienz bei Neubau und Bestand
    • Bezahlbarer Wohnraum in hoher Qualität
  2. Holzbaumärkte mit hohem Potenzial
    • Großvolumiges Bauen Mischbauweise
    • Öffentliches Bauen
    • Bauen in der Landwirtschaft
    • Temporäre Bauten aus Holz
  3. Abbau von Hemmnissen
    • Statusseminare Holzbau für Baubehörden (Bund, Länder und Kommunen)
    • Überprüfung/Anpassung MBO, Richtlinien, HOAI, LBO
    • Normung und Standardisierung
    • Bewertung der Nutzungsdauer von Holzbauten und Holzbauteilen
  4. Klimaschutzwirkung im Bauwesen
    • Ökobilanzielle Bewertung
    • Nachhaltiges Bauen
    • Beschaffung und Ausschreibung

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Beiträge des Handlungsfeldes

Klimaschutz

Gebäude aus Holz speichern Kohlenstoff. Dieser Effekt ist besonders groß, weil Holzprodukte im Bauwesen lange eingebaut bleiben und so der im Holz enthaltene Kohlenstoff langfristig gebunden bleibt. Zusätzlich können energieintensivere Baustoffe durch Holz ersetzt und dadurch CO2-Emissionengesenkt werden.

Wertschöpfung

Die Verarbeitungsschritte vom Rohholz bis zum fertigen Gebäude und die Verwendung des Holzes nach der Nutzung im Gebäude erzielen eine hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung. Im Holzbau erwirtschafteten 2013 rund 300.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 28 Milliarden Euro. Hinzu kommen die sozioökonomischen Effekte aus vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette Forst, Sägewerke oder Holzwerkstoffindustrie

Ressourceneffizienz

Durch den Holzeinsatz im Bausektor werden Baustoffe auf der Basis von endlichen Materialien ersetzt. Dies hat nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz, sondern hilft auch die gesamtwirtschaftliche Ressourceneffizienz zu erhöhen. Gleichzeitig zeichnen sich Holzkonstruktionen durch eine hohe Energieeffizienz aus. Holzgebäude werden häufig im Passivhaus-Standard errichtet.

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Bauen mit Holz in Stadt und Land

Der Bausektor ist einer der rohstoffintensivsten Wirtschaftsbereiche in Deutschland. 90 Prozent aller verwendeten mineralischen Rohstoffe werden zur Herstellung von Baustoffen und -produkten eingesetzt. Damit hat der Bausektor einen bedeutenden Anteil am Endenergiebedarf und den durch ihn entstehenden CO2-Emissionen. Für die Herstellung und Entsorgung von Baustoffen aus Holz ist in der Regel weniger fossile Energie notwendig als für Materialien auf Basis endlicher, mineralischer Rohstoffe. Das Bauen mit Holz trägt somit erheblich zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz bei. Mehr als die Hälfte aller Fertigprodukte aus Holz (ohne Papier) werden im Bauwesen eingesetzt. Das Bauwesen ist somit der wichtigste Einsatzort für Holzprodukte. Durch den steigenden Bedarf entwickelte sich der Holzbau zum „Zugpferd für die Holzverwendung“ – mit positiven Effekten für Beschäftigung und Wertschöpfung im gesamten Cluster Forst und Holz. So stieg die Anzahl der Beschäftigten im Bereich des Bauens mit Holz innerhalb von zehn Jahren um mehr als zehn Prozent.

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