Wald und Holz in der Gesellschaft

Handlungsfeld

Wald und Holz

in der Gesellschaft

Information schafft Transparenz und Vertrauen

Die Verwendung von Holz hat zahlreiche positive ökologische und ökonomische Effekte. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich jedoch darauf verlassen können, dass das angebotene Holz keine negativen Umweltwirkungen hat und sie es mit gutem Gewissen einsetzen können. Staat und Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft stehen in der Verantwortung, wenn es um die objektive Verbraucherinformation und den Verbraucherschutz geht. In Deutschland erfolgt die Waldbewirtschaftung nach Bundes- und Landeswaldgesetzen „ordnungsgemäß und nachhaltig“. Durch eine freiwillige Zertifizierung erfüllen die Waldeigentümer zudem eine wichtige Vorbildfunktion insbesondere zur Unterstützung der internationalen Walderhaltung. Sie dokumentieren und kommunizieren damit eine besonders verantwortungsvolle Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung, die über die Regelungen der Waldgesetze des Bundes und der Länder noch hinausgeht. Im internationalen Handel mit Holz und Holzprodukten sind Legalitätskontrollen und Nachhaltigkeitszertifikate wichtige Instrumente zur Überprüfung der Herkunft des Holzes.

Legalitätskontrollen durch Bestimmung der Holzherkünfte
Legalitätskontrollen durch Bestimmung der Holzherkünfte
Nach dem Inkrafttreten des Holzhandelssicherungsgesetzes Mitte 2011 hat die Anzahl der Gutachten für die wissenschaftliche Bestimmung von Holzherkünften beim Thünen-
Institut für Holzforschung deutlich zugenommen.

Dialog und Kommunikation

Das prioritäre Handlungsfeld Wald und Holz in der Gesellschaft möchte mit einem Schwerpunktthema den gesellschaftlichen Dialog über die Effekte nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzverwendung intensivieren. Die Entwicklung hin zur Bioökonomie wie auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für den Klimaschutz und die ländlichen Räume sind hier wichtige Themen. Der Schwerpunkt Verbraucherschutz/Verbraucherinformation bündelt die Aspekte, die Verbraucherinnen und Verbrauchern eine sichere Holznutzung mit gutem Gewissen ermöglichen. Das Thema „Herkunft und Verfügbarkeit des Holzes aus nachhaltiger Forstwirtschaft“ wird aufgegriffen, um die Bedeutung der Verwendung aus zertifizierter und legaler Forstwirtschaft bei der Kaufentscheidung und auch öffentlichen Beschaffung von Holz zu verdeutlichen und gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern die notwendige Transparenz der verschiedenen Zertifikate zu gewährleisten. Der Aspekt „Holz und Gesundheit“ beleuchtet Fragen rund um mögliche gesundheitsfördernde oder -beeinträchtigende Effekte.

Der deutsche Wald - Bewirtschaftung und Zertifizierung
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