Charta für Holz 2.0 im Dialog

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Klima schützen, Werte schaffen, Ressourcen schonen“ – das sind die Ziele der Charta für Holz 2.0. Aber wie setzen wir diese praktisch um?

Ich lade Sie ein, am 11. Dezember 2018 unter der Fragestellung „Mensch, Stadt, Land, Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie den steigenden Wohnraumbedarf und damit verbundene Auswirkungen auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu diskutieren, sowie mögliche Lösungsansätze zu erörtern.

Denn eins ist klar: wenn wir zukünftige Generationen nicht belasten wollen, müssen wir umdenken, auch im Bausektor. Holz als bedeutendster nachwachsender Baustoff bietet viele Vorteile, stellt aber Kommunen, Industrie und Gewerbe immer noch vor Herausforderungen. Welche diese sind, wie wir ihnen begegnen können und was wir bereits jetzt davon haben, wenn wir Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft nutzen – all diese Fragen werden wir diskutieren. Seien Sie dabei, ich freue mich auf Sie!

Ihre Julia Klöckner

"Mensch – Stadt – Land – Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?"

Auftakt zur Reihe „Charta für Holz 2.0 im Dialog“ am 11. Dezember 2018 in Berlin

"Wie wollen wir in Zukunft leben?" Ausgehend von dieser zentralen Frage beschäftigt sich am 11. Dezember 2018 die Auftaktveranstaltung zur Reihe "Charta für Holz 2.0 im Dialog" in Berlin mit aktuellen Herausforderungen und Trends im Bausektor. Im Spannungsfeld zwischen steigendem Bedarf an Wohnraum, öffentlichen Gebäuden und Industrie- und Gewerbebauten auf der einen Seite, sowie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit auf der anderen lädt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum Dialog ein.

Gemeinsam Lösungen entwickeln

Vertreter aus Kommunen, Multiplikatoren und Planer aus dem Bau- und Klimaschutzbereich sowie Nachhaltigkeits- und CSR-Beauftragte aus öffentlichen Verwaltungen, Industrie, Gewerbe oder Wohnungsbaugesellschaften sind eingeladen, mitzudiskutieren und Lösungsansätze für die dringenden Fragen des zukunftsfähigen Bauens zu entwickeln.

Diskutiert werden die zentralen Fragen u.a. in einer Podiumsdiskussion und drei verschiedenen Workshops: Wie können wir sicherstellen, dass Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität bei zunehmender Bautätigkeit nicht auf der Strecke bleiben? Wie können Trends wie „Urban Mining“ zu mehr Ressourceneffizienz beitragen? Welche Rolle spielt der Baustoff Holz in diesem Zusammenhang? Welche Fragen bewegen die Kommunen, Industrie und Gewerbe beim Bauen mit Holz? Und wie können sie Entwicklungen erkennen und zu Lösungen beitragen?

Die Initiatoren rufen Interessenten aus den relevanten Bereichen dazu auf, sich im Rahmen der Dialogveranstaltung am 11. Dezember 2018 aktiv in den Charta-Prozess einzubringen.

Hintergrund

Die „Charta für Holz 2.0“ bildet den Rahmen für einen umfangreichen Dialogprozess, in dessen Fokus der Beitrag von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zur Unterstützung internationaler, europäischer und nationaler politischer Strategien und Programme in den Bereichen Klimaschutz, Stärkung der ländlichen Räume sowie Ressourcenschutz steht. Über 100 Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln Handlungsbedarf und bringen Maßnahmen auf den Weg, um den Beitrag nachhaltiger Holzverwendung zur Erreichung der Klimaschutzziele zu stärken. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. ist als Projektträger des BMEL für die Betreuung des Charta-Prozesses eingesetzt.

Programm im Überblick

Charta für Holz 2.0 im Dialog

Bei der Veranstaltungsreihe steht der konstruktive Austausch mit Stakeholdern rund um aktuelle Fragen der Holzverwendung aus nachhaltiger Forstwirtschaft im Mittelpunkt. Unter wechselnden Themen mit Bezug zu den Handlungsfeldern der Charta für Holz 2.0 geht es um Wissenstransfer, Meinungsaustausch und die Diskussion von Lösungsansätzen im Kontext Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Wertschöpfung.

„Bezahlbare Wohnungen schaffen, den Bestand aktivieren und die entlegeneren Räume einbinden. Bis zum Jahre 2020 besteht in Deutschland ein Bedarf von 350-400.000 Wohnungen pro Jahr. Bisher gelingt es nicht diesen Bedarf zu decken. Das Bauen mit Holz, vor allem in Serienbauweise und zur Verdichtung, kann ein wichtiger Baustein sein, um diese Lücke zu schließen. Denn natürlich muss das Ziel aller Bautätigkeit jetzt sein, dass diese nicht zu Lasten nachfolgender Generationen geht. Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund diese Diskussion als Partner der "Charta für Holz im Dialog"-Veranstaltung vorantreibt.“

Dr. Gerd Landsberg,
Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

„Die ländlichen Räume haben großes wirtschaftliches Potenzial. Auch die nachhaltige Verwendung von Holz ist für die Landkreise ein wichtiges Anliegen. Neben den Aspekten von Klimaschutz und Ressourcenschonung ist die regionale Verfügbarkeit und Nutzung des Rohstoffs von hoher Bedeutung für den Ausbau der Wertschöpfung. Daher ist es gut und richtig, über dieses Thema im Rahmen der Veranstaltung der Charta für Holz 2.0 zu sprechen. Der Deutsche Landkreis ist gern Kooperationspartner.“

Prof. Dr. Hans-Günter Henneke,
Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages

„Das Bauen mit Holz findet Stück für Stück Einzug in die Großstädte unseres Landes. Erste Leuchtturmprojekte, wie die Hochhäuser in Holzbauweise in Hamburg, Berlin, Heilbronn, Freiburg oder Flensburg geben die Richtung vor, wobei die Mitgliedstädte des Deutschen Städtetages tatkräftig unterstützen. Die Veranstaltungsreihe "„"Charta für Holz 2.0 im Dialog"“" leistet einen wesentlichen Beitrag im Diskurs aller Beteiligten.“

Markus Lewe,
Oberbürgermeister der Stadt Münster, Präsident des Deutschen Städtetages

In Kooperation mit:

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