Charta als Prozess

Die Charta

Stimmen zur Charta

Julia Klöckner

BMin Julia Klöckner, Foto: © BPA_Steffen Kugler

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

"Unser Wald ist Klimaschützer, Heimat für Tiere und Pflanzen, beliebter Ort für Erholung und Freizeit, wichtiger Arbeitsplatz und Lieferant unseres bedeutendsten nachwachsenden Rohstoffs: Holz. Auch unser Holz ist ein echtes Multitalent. Ob als Basis für Textilien, als Ersatz für Plastik oder als mehrgeschossiger Wohnungsbau in der Stadt - kaum ein Rohstoff ist so vielfältig einsetzbar wie Holz. Klima schützen - Werte schaffen - Ressourcen effizient nutzen."

Steffen Rathke

Steffen Rathke, Foto: © DFWR

Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates e. V.

"Das ambitionierte Ziel der Europäischen Kommission, in Europa bis 2050 die Klimaneutralität zu erreichen, kann nur unter Berücksichtigung und Einbindung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holznutzung gelingen. Keine andere Branche trägt als Kohlenstoffsenke so maßgeblich zum Klimaschutz bei wie das Cluster Forst & Holz."

Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk

Foto: © Referat für Stadtplanung und Bauordnung, LH München

Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München

"Unsere ökologische Mustersiedlung in Holzbauweise im Prinz-Eugen-Park leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz und etabliert den modernen Holzbau für eine nachhaltige Stadtentwicklung."

Dr. Marc-Oliver Pahl

Dr. Marc-Oliver Pahl, Foto: David Ausserhofer © RNE

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

"Nachhaltigkeit ist in immer mehr Unternehmen ein wichtiges strategisches Thema. Dabei spielt neben dem Klimaschutz auch der Ressourcenverbrauch eine wichtige Rolle. Für nachwachsende Rohstoffe, insbesondere Holz, sehe ich noch große Potenziale. Der Dialogprozess Charta für Holz 2.0 zeigt, wie diese Potenziale für den wichtigsten nachwachsenden Rohstoff Holz genutzt werden können."

Georg Schirmbeck

Foto: © Deutscher Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR)

Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V.

"Zur Bereitstellung des Rohstoffs Holz und der vielfältigen Leistungen des Waldes auch an die Gesellschaft ist eine umfassende EU Waldstrategie im Rahmen des Green Deal notwendig, die eine integrative und aktive Waldbewirtschaftung und Holznutzung stärkt und damit Europa hin zur Nachhaltigkeit führt."

Jörg-Andreas Krüger

Jörg-Andreas Krüger, Foto: © NABU, Die Hoffotografen

Präsident des NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V.

"Das Multitalent Wald ist Lebens- und Erholungsraum für Menschen, Tiere und Pflanzen, versorgt uns mit Holz, speichert Kohlenstoff, puffert Extremtemperaturen und -niederschläge und vieles mehr. Damit die Wälder ,klimafit‘ werden und ein Lebensraum bleiben, ist ein enger Austausch mit der Forst- und Holzindustrie notwendig. Nur gemeinsam können wir diese Herausforderung meistern."

Ingeborg Esser

Ingeborg Esser, Foto: © GdW

Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

"Wohnen muss bezahlbar bleiben. Das modulare und serielle Bauen, auch mit Holzmodulen, bietet hier viel Potenzial. Der GdW ist Vorreiter beim seriellen Bauen und unterstützt Wohnungsunternehmen durch seine Rahmenvereinbarung dabei, schnell und kostengünstig nachhaltigen Wohnraum bereitzustellen."

Dr. Gerd Landsberg

Dr. Gerd Landsberg, Foto: © Bernhardt Link - Farbtonwerk

Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes e. V.

"Pro Jahr besteht in Deutschland ein Bedarf von rund 400.000 Wohnungen. Bisher gelingt es nicht, diesen Bedarf zu decken. Das Bauen mit Holz, vor allem in Serienbauweise und zur Verdichtung, kann ein wichtiger Baustein sein, um diese Lücke zu schließen. Dabei muss das Ziel aller Bautätigkeit jetzt sein, dass dies nicht zulasten nachfolgender Generationen geht."

StMin Michaela Kaniber

StMin Michaela Kaniber, Foto: © StMELF

Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Bayerischen Staatsregierung

"Die Bündelung der Kräfte im Cluster  Forst und Holz stärkt nachhaltig die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des gesamten Sektors. Wie erfolgreich Zusammenarbeit sein kann, zeigt geradezu beispielhaft das freiwillige Engagement der Branche für unsere Marketinginitiative proHolz Bayern."

Dr. Till Backhaus

Dr. Till Backhaus, Foto: © Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern

Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern

"Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz ist eine gesellschaftliche Verpflichtung, um vor allem im ländlichen Raum Arbeitsplätze zu sichern und zu mehren. Die Erhaltung und Erweiterung des Wirtschaftsbereiches Forst und Holz dient der Entwicklung des strukturarmen ländlichen Raumes. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Holz liegen im Bereich der Wertschöpfung weitere Potenziale für Beschäftigung."

Peter Hauk

Peter Hauk, Foto: © Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg / Potente

Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg

"Der Erfolg des Holzbaus steht und fällt mit der Liberalisierung der Musterbauordnung des Bundes und der Länder. Um die positiven Beiträge der Holzverwendung für Klimaschutz, Ressourcenschonung und Beschäftigung zu realisieren, ist die zeitnahe Anpassung der baurechtlichen Regelungen ein zentraler Erfolgsfaktor."

Ursula Heinen-Esser

Ursula Heinen-Esser, Foto: Anke Jacob

Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

"Unser Wald ist Klimaschützer, Lieferant nachwachsender Rohstoffe und wertvoller Hort der biologischen Vielfalt. Die Charta für Holz 2.0 stärkt die wichtigen Leistungen der Forst- und Holzwirtschaft. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern unterstützen wir die Charta in NRW mit vielfältigen Initiativen aus dem Waldpakt, der Brancheninitiative proHolz.NRW und dem Klimapakt Wohnen."

Dr. Dorothee Stapelfeldt

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Foto: Senatskanzlei Hamburg

Senatorin in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg

"In der Hamburger HafenCity entsteht Deutschlands höchstes Holzhochhaus. Generell erleichtert unsere neue Bauordnung das Bauen mit Holz als Teil der künftigen Holzbaustrategie. Getreu Hamburgs ambitioniertem Klimaplan behalten wir bei allen Bauvorhaben und Sanierungen die wohnungspolitischen Ziele im Blick und schonen weitestmöglich das Klima und unsere natürlichen Ressourcen."

Dr. Harald Bajorat

Dr. Harald Bajorat, Foto: privat

Referatsleiter Nationale und grundsätzliche Angelegenheiten der Ressourceneffizienz, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

"Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Klimaschutz. Eine über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Holzrohstoffen kann helfen, Ressourcen zu schonen und damit auch zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen beizutragen. Ganz entscheidend ist dabei die Kaskadennutzung des Holzes."

Barbara Hemkes

Barbara Hemkes, Foto: privat

Arbeitsbereichsleiterin Innovative Weiterbildung, Durchlässigkeit, Modellversuche, Bundesinstitut für Berufsbildung

"Nachhaltige Entwicklung ist eine große Herausforderung, der wir uns auch in der beruflichen Bildung stellen. Nachhaltige Betriebe und Berufe sind attraktiver denn je – eine riesige Chance für die Forst- und Holzbranche, die es zu nutzen gilt."

MinDirig Lothar Fehn Krestas

MinDirig Lothar Fehn Krestas, Foto: Roland Horn

Leiter Unterabteilung Bauwesen, Bauwirtschaft, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

"Die verstärkte Verwendung von Bauprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen ist ein wichtiger Lösungsansatz zur Senkung der Treibhausgasemissionen aus der Herstellung von Bauprodukten. Der Bund wird als Vorbild vorangehen und demonstrieren, dass Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen geeignet sind, Klimaschutz und bezahlbares Wohnen und Bauen zu vereinen."

Prof. Dr. Annette Hafner

Prof. Dr. Annette Hafner, Foto: © RUB / Gorczany

Universität Bochum, Lehrstuhl Ressourceneffizientes Bauen

"Der vermehrte Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Baumaterial trägt dazu bei, die Treibhausgasemissionen des Bausektors langfristig zu senken und die Ressourceneffizienz zu stärken."

Prof. Dr. Klaus Richter

Prof. Dr. Klaus Richter, Foto: privat

Lehrstuhl für Holzwissenschaften, Leiter des Forschungslaboratoriums Holz an der Technischen Universität München

"Eine moderne Bioökonomie muss einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von neuen, innovativen Produkten und Verfahren basierend auf Holz setzen. Das kann das Thema  Plattformchemikalien auf Holzbasis sein oder neue Werkstoffe für Verpackungslösungen. Gerade Letztere können Kunststoffe ersetzen, die energieintensiv hergestellt werden und als Plastikmüll unsere Umwelt belasten."

Univ.-Prof. Annette Hillebrandt

Prof. Annette Hillebrandt, Foto: C. Gollhardt

Architektin BDA, Lehrstuhl Baukonstruktion/Entwurf/Materialkunde der Bergischen Universität Wuppertal

"Wenn Holz aus nachhaltigem Anbau stammt, ist der sogenannte ,Closed-Loop‘, also ein Recycling ohne Qualitätsverlust, gegeben. Überall, wo Holz CO2-intensive Baumaterialien ersetzt, trägt dies sofort zum Klimaschutz bei. Darüber hinaus ist die Kaskadennutzung von Holz, d. h. die weitere Verwertung nach seiner ursprünglichen Nutzung, eine riesige Chance."

Prof. Michael Braungart

Prof. Dr. Michael Braungart, Foto: privat

Professur für Öko-Design an der Leuphana Universität Lüneburg

"Holz ist einer der intelligentesten Werkstoffe, die wir haben. Warum? Weil das Holz in Holzprodukten nach Ablauf ihrer Nutzungszeit zurückgewonnen werden kann und am Ende  des Kreislaufs zu Nährstoff für die Biosphäre wird. So wie ein Baum nicht klimaneutral ist, sondern gut fürs Klima, wollen auch wir nützlich für unsere Umwelt sein und nicht weniger schädlich."

Prof. Dr. Natalie Eßig

Prof. Dr. Natalie Eßig, Foto: © Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Professur für Baukonstruktion und Bauklimatik, Hochschule München und wissenschaftliche Beirätin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BiSP)

"Der Wald ist zum einen Lieferant für den Roh- und Baustoff Holz, zum anderen ist er ein beliebter Ort für Sportaktivitäten und dient für viele Menschen als Erholungsraum. Für den nachhaltigen Wohnungs- und Sportstättenbau ist Holz eine wichtige Grundlage und trägt sowohl zu einer erhöhten Wohn- und Lebensqualität als auch effektiv zum Klimaschutz bei."

Michael Carus

Michael Carus, Foto: privat

Geschäftsführer nova-Institut

"Viele Verbraucher wissen immer noch nicht, dass Plastik aus Erdöl besteht – und Holz eine Alternative dazu sein kann. Wir brauchen mehr solcher guten Materialien wie Holz und vor allem lange Kreisläufe."

Anna Schunck

Anna Schunck, Foto: Michi Schunck

Journalistin und Bloggerin VIERTEL/VOR Magazin für Nachhaltigkeit

"Das Thema Nachhaltigkeit ist endlich im Feuilleton angekommen. Es wäre schön, wenn es jetzt auch auf RTLZWEI ankäme. Denn nur gemeinsam können wir den Klimawandel und die Verschwendung unserer Ressourcen aufhalten. Wir können besser sein, aktiver, innovativer und nachhaltiger – wenn wir alle mitnehmen."

Timo Beelow

Timo Beelow, Foto: © wijld.com

Mitgründer und Geschäftsführer wijld GmbH, Gewinner Next Economy Award 2017

"Weltweit werden ca. 60 Prozent der Kleidung aus Polyester hergestellt. Polyester ist erdölbasiert und nichts anderes als Plastik. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist eine Alternative, mit der wir seit 2015 arbeiten: T-Shirts aus Holz – einem nachhaltigen und regionalen Rohstoff – haben nicht nur tolle Trageeigenschaften, sondern sind umweltfreundlich und ressourceneffizient."