Charta im Kontext politischer Strategien

Warum eine Charta für Holz 2.0?

Charta im Kontext

politischer Strategien

Die Charta für Holz 2.0 im Kontext ausgewählter politischer Strategien

International

„Parties should take action to conserve and enhance, as appropriate, sinks and reservoirs of greenhouse gases [as referred to in Article 4, paragraph 1 (d), of the Convention,] including forests.“ Auszug aus dem Pariser Klimaschutzabkommen (2015)

„Der Schutz und die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen sind für die nachhaltige Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Wir streben eine Verbesserung der Ressourceneffizienz an, die wir für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung sowie für den Schutz der Umwelt, des Klimas und des Planeten für entscheidend halten.“ Abschlusserklärung G7-Gipfel (Elmau 2015)

Vereinte Nationen:
2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung (2015)
Vereinte Nationen:
Klimaschutzabkommen Paris (2015)
G7 Gipfel Elmau
Abschlusserklärung vom 8. Juni 2015

EU

„Holz ist ein natürlicher, erneuerbarer, wiederverwendbarer und wiederverwertbarer Rohstoff. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des EU-Forst- und Holz-Sektors hängt jedoch von neuen ressourcen- und energieeffizienten sowie umweltverträglichen Verfahren und Erzeugnissen ab.“ EU-Waldstrategie (2015)

EU-Waldstrategie (2015)
Leitinitiativen
„Innovationsunion“ (2010)
„Ressourcenschonendes Europa“ (2011)
EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft (2015)

National

Managementregeln der Nachhaltigkeit: „Erneuerbare Naturgüter (wie z. B. Wald oder Fischbestände) dürfen auf Dauer nur im Rahmen ihrer Fähigkeit zur Regeneration genutzt werden. Nicht erneuerbare Naturgüter (wie z. B. mineralische Rohstoffe oder fossile Energieträger) dürfen auf Dauer nur in dem Umfang genutzt werden, wie ihre Funktionen durch andere Materialien oder durch andere Energieträger ersetzt werden können.“ Nationale Politikstrategie Bioökonomie (2013)

„Mit einer natur- und umweltverträglichen Steigerung der Produktivität der Wälder, (…) kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Stabilität und Vitalität der Wälder und Sicherung des zukünftigen Holzangebots geleistet werden.“ Waldstrategie 2020 (2011)

„Die Substitution mineralischer und fossiler Rohstoffe durch nachhaltig erzeugte Biomasse kann einen wesentlichen Beitrag zum schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen in der Bioökonomie bzw. auch in der Green Economy leisten.“ Forschungsagenda Green Economy (2014)

„Das 21. Jahrhundert ist durch große Herausforderungen geprägt. Dazu gehören eine ausreichende und gesunde Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung, der Klimawandel sowie der Verlust an Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität. Die ,wissensbasierte Bioökonomie‘, die auch als ,biobasierte Wirtschaft‘ bezeichnet wird, bietet die Chance, einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieser Herausforderungen zu leisten und gleichzeitig den Wandel von einer überwiegend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft zu einer auf erneuerbaren Ressourcen beruhenden, rohstoffeffizienten Wirtschaft voranzutreiben.“ Nationale Politikstrategie Bioökonomie (2013)

„Der erste Schritt beim Umgang mit knapper werdenden Ressourcen ist deren effizientere, d. h. Material sparende, Verwendung. Zur Steigerung der Ressourceneffizienz sind die Vermeidung von Abfällen und die Rückführung von Wertstoffen aus Abfällen in den Wirtschaftskreislauf unverzichtbar. Grundsätzlich soll die sinnvolle Kaskadennutzung knapper Rohstoffe in der Holz- und Papierwirtschaft weiter verstärkt werden.“ Waldstrategie 2020 (2011)

Waldstrategie 2020 (2011)
Nationale Politikstrategie Bioökonomie (2013)
Klimaschutzplan 2050 (2016)
Forschungsagenda „Green Economy“ (2014)
Nationale Nachhaltigkeitsstrategie (2012)
Deutsches Ressourceneffizienzprogramm Progress II (2016)
Nationales Programm für nachhaltigen Konsum (2016 )
Bündnis für bezahlbares Wohnen (2014)

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