Charta Aktivitäten

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Save the Date: Charta für Holz 2.0 im Dialog - 11. Dezember 2018

Unter dem Thema „Mensch – Stadt – Land – Ressourcen: Wie wollen wir in Zukunft leben?“ lädt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 11. Dezember 2018 nach Berlin ein. 

Steigender Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum, an öffentlichen Gebäuden, wie Schulen und Kindergärten, oder bei Industrie- und Gewerbebauten stellen Politik und Entscheider vor unterschiedlichste Aufgaben. Während die zunehmende Bautätigkeit einerseits begrüßenswert ist, muss vorausschauend darüber nachgedacht werden, wie die Beteiligten diese Entwicklungen nachhaltig gestalten können, damit sie nicht zu Lasten des Klimaschutzes und nachfolgender Generationen gehen....

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Charta für Holz 2.0 im Dialog

Tagung "Landwirtschaftliches Bauen mit Holz"

Berlin, 20.06.2018

In Kooperation mit dem Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) lud die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) am 20. Juni zur Fachveranstaltung „Landwirtschaftliches Bauen mit Holz“ nach Dresden ein. Über 30 Vertreter von Holzbauunternehmen, kommunalen Behörden, Branchenverbänden sowie aus Politik und Wissenschaft kamen zusammen, um die Zukunft des Holzbaus in der Landwirtschaft zu diskutieren und den Forschungsbedarf zu identifizieren.

„Um die Attraktivität des Baustoffs Holz im landwirtschaftlichen Bauen zu erhöhen, ist es notwendig, zunächst die technischen Grundlagen besser zu erforschen und auch entsprechende Informationen für Planer und Behörden zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu Wohngebäuden werden an landwirtschaftliche Gebäude besondere Anforderungen gestellt, was zum Beispiel die großen Spannweiten der Gebäude oder Hygieneaspekte bei der Tierhaltung oder Kartoffellagerung anbelangt. Auch die Themen Witterungsschutz oder Brandschutz gilt es zu untersuchen“, erklärte der FNR-Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Schütte.

Die Ergebnisse der Fachveranstaltung fanden am Tag drauf Eingang in die Sitzung der Charta für Holz 2.0-Arbeitsgruppe „Bauen mit Holz in Stadt und Land“. Aufgrund der hohen Bedeutung des Themas wurde entschieden, in der AG einen eigenen Arbeitsschwerpunkt „Nicht-Wohngebäude aus Holz“ einzurichten. Das dafür zuständige Themen-Team wird sich mit der Analyse und Bewertung der Anforderungen und Perspektiven des landwirtschaftlichen Bauens befassen.

Das Programm und die Vorträge zur Veranstaltung stehen hier zur Verfügung.

 

 

Quelle: FNR

Tagung "Rohstoffmonitoring Holz"

Berlin, 28.06.2018

Die INFRO e. K. - Informationssysteme für Rohstoffe, die Universität Hamburg und das Thünen-Institut haben die Stoffströme von Holz in Deutschland analysiert. Das Ergebnis ist eine umfassende Rohstoffbilanz, die u. a. zeigt, dass die Kaskadennutzung, vor allem bei der stofflichen Nutzung, schon Realität ist.

Dreieinhalb Jahre arbeitete das Team um Professor Udo Mantau von der Universität Hamburg daran, die Verwendungsmengen und -formen von Holz im Detail zu bilanzieren. Es galt, Daten in Bereichen zu erfassen, die die amtliche Holz-Statistik noch nicht berücksichtigt – etwa zur energetischen Holznutzung oder zum Altholzaufkommen. Die Studie berücksichtigt sieben Nutzergruppen: Sägewerke, Holzwerkstoffhersteller, die Holz- und Zellstoffindustrie, große und kleine Heiz- und Heizkraftwerke, mit Holz heizende private Haushalte und den Altholz-Entsorgungsmarkt. Auf der Tagung am 28. Juni in Berlin wurden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Die Studie schließt Lücken in der amtlichen Statistik und stellt eine wichtige Datengrundlage dar, um die nachhaltige Umsetzung der Charta für Holz 2.0 des BMEL für mehr Holznutzung im Blick zu behalten. Alle Ergebnisse sind jetzt in drei Veröffentlichungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) nachzulesen. Je nachdem, wie tief der Leser in die Materie einsteigen will, steht ihm ein sehr kurzes Handout, eine knapp 30-seitige Kurzfassung der Studie oder die vollständige Langfassung, erschienen als elektronischer Band 38 der Schriftenreihe Nachwachsende Rohstoffe, zur Verfügung. Alle drei Veröffentlichungen sind unter dem Stichwort „Rohstoffmonitoring“ in der Mediathek der FNR  zu finden.

Die Vorträge der Tagung stehen auf der Seite https://veranstaltungen.fnr.de/rohstoffmonitoring-holz zum Nachlesen zur Verfügung.

 

 

Broschüre Rohstoffmonitoring Holz
Broschüre Rohstoffmonitoring Holz, Quelle: FNR

Status-Workshop: AG-Vorsitzende der Charta diskutieren Fortschritte

Berlin, 11.06.2018

Rund ein Jahr nach dem offiziellen Start der ‚Charta für Holz 2.0‘ kamen die Vorsitzenden der sechs Arbeitsgruppen in Berlin zu einem Status-Workshop auf Einladung von BMEL und FNR zusammen.

In den sechs Arbeitsgruppen wird derzeit an der Ausarbeitung konkreter Maßnahmen gearbeitet. Ziel des Workshops war es, sich über den aktuellen Arbeitsstand in den einzelnen Arbeitsgruppen auszutauschen sowie AG-übergreifend den Charta-Prozess zu diskutieren, kritische Punkte zu identifizieren und mögliche Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Zudem stellten Vertreter des Thünen-Instituts für Holzforschung einen Konzeptansatz für die Evaluation des Charta-Prozesses zur Diskussion.

Die AG-Vorsitzenden sehen im themenbezogenen gemeinsamen Arbeiten und der Entwicklung von Ideen und Maßnahmen im Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Verwaltung einen besonderen Wert des Charta-Prozesses. Auch wenn der Dialogprozess schon heute die Beteiligten zeitlich fordert, verständigten sich die Teilnehmer darauf, den Austausch innerhalb und zwischen den Arbeitsgruppen zu verstärken.

Ein weiteres Erfordernis wird in der Auseinandersetzung mit wichtigen aktuellen Herausforderungen gesehen. Deutlich wurde dies am Thema Plastikmüll. In der politischen und gesellschaftlichen Diskussion hat die Frage der Vermeidung und Substitution von Plastik derzeit einen enormen Stellenwert erlangt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass solche Themen in der weiteren Umsetzung der Charta mit aufgenommen werden müssen, um das Bewusstsein über die Möglichkeiten der Holzverwendung und ihrer hohen Bedeutung für Natur und Umwelt zu stärken. Insgesamt wird der Bedarf gesehen, die Kommunikation mit Zielgruppen außerhalb des Sektors künftig zu verstärken und strategische Partnerschaften auf- und auszubauen. Dazu soll u.a. eine Veranstaltungsreihe „Charta im Dialog“ konkrete Ansatzpunkte bieten, an deren Konzept derzeit gearbeitet wird.

Die sechs Arbeitsgruppen der Charta für Holz 2.0 treten im Oktober/November 2018 erneut zusammen, um den Prozess voranzutreiben.

 

 

Fachgespräch „Waldbewirtschaftung im Kleinprivatwald“

Berlin, 12.12.2017

Vorträge:

 

 

Quelle: FNR / Zdenka Hajkova
Quelle: FNR / Zdenka Hajkova

Workshop „Abbau von Hemmnissen im mehrgeschossigen Holzbau“

Nach dem Ende der Sommerpause ging es im Charta für Holz Prozess mit voller Kraft weiter. Am 26. September 2017 kamen die Mitglieder der AG „Bauen mit Holz in Stadt und Land“ zum Workshop „Abbau von Hemmnissen im mehrgeschossigen Holzbau“ in Berlin zusammen, um Lösungsansätze zu diskutieren. Dabei wurde schnell klar, dass es noch an vielen Stellen hakt, wie auch die vorgestellten Verbundprojekte „leanWood“ und „THG-Holzbau“ zeigten. Ob bei der Ausbildung von Holzbau-Ingenieuren, überarbeitungsbedürftigen Bauvorschriften und Vergaberichtlinien oder mangelnden Standardisierungen im Holzbau – die verschiedenen Hemmnisse sind oft stark miteinander verwoben, und erfordern das Zusammenspiel aller Akteure. So auch im Fall des Best Practice Beispiels der Schweiz, wo es durch die kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik gelungen ist, die Schweizer Bauvorschriften zugunsten des mehrgeschossigen Holzbaus zu überarbeiten.

Vorträge:

 

 

AG „Bauen mit Holz in Stadt und Land“
Die Mitglieder der AG „Bauen mit Holz in Stadt und Land“ der „Charta für Holz 2.0“ kamen am 26. Oktober 2017 mit externen Experten aus Wissenschaft und Praxis zum Workshop „Mehrgeschossiges Bauen mit Holz – Hemmnisse und Handlungsbedarfe“ im BMEL zusammen. Quelle: FNR / BMEL/Inga Kjer/photothek

Auftaktveranstaltung der Charta für Holz 2.0: Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen.

Datum: 26.04.17, 12:30 Uhr - 15:15 Uhr
Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin

Auf Grundlage des Beschlusses der Agrarministerkonferenz vom September 2016 sollen mit der Charta für Holz 2.0 der Klimaschutzbeitrag durch Holzverwendung aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verstärkt und ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau von Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz geleistet werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde federführend mit der Aufgabe betraut, gemeinsam mit Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft eine Neuauflage der Charta für Holz zu erarbeiten. Die Charta für Holz 2.0, die am 26. April 2017 präsentiert wird, stellt den Klimaschutzbeitrag nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung sowie Erfordernisse der Ressourcen- und Materialeffizienz in den Kontext politischer Ziele und Strategien.

Bundesminister Christian Schmidt wird die Auftaktveranstaltung zur Charta für Holz 2.0, mit der zugleich die Durchführungsphase der Charta eingeleitet wird, eröffnen.

Wir laden Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung ein und freuen uns, wenn Sie gemeinsam mit unseren Gästen über die Umsetzung der Charta in die Praxis diskutieren.

 

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

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